Dieser Malerblick ist heute fast noch genauso zu erleben, sozusagen ein Schokoladenblick. Darüber hinaus ist diese Burg Spitzenreiter unter den Harz-Darstellungen. Sie übertrifft darin selbst den Brocken und ist nur noch mit der Festung Regenstein vergleichbar. Kein Wunder, denn der Falkenstein ist auch in der frühen Reiseliteratur mit Superlativen überhäuft, seine höchste Popularität hatte er dabei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die meisten Maler zeigen – wie auch Wilhelm Steuerwaldt – die Burg von Südosten, denn von dieser Seite näherte man sich dem Tor, vor dem sich malerische Ruinen der Vorburg erheben. An den übrigen Seiten fällt das Gelände steil ab. Auf den meisten Bildern sind Besucher dargestellt, sicher auch, weil hier immer was los war. Bei einem Burg-Rundgang können Sie dieses Gemälde und andere Falkenstein-Malerblicke miteinander vergleichen.
Über den Künstler
Wilhelm Steuerwaldt (1815-1875) gehört zu Harzmalern von hier. Über 150 Gemälde und Zeichnungen mit Harzmotiven sind überliefert, doch viele leider nur noch als Fotografie – wohl weil er nicht für große Ausstellungen und Museen, sondern eher für private Auftraggeber malte. So ging mehr verloren. Er war der Sohn eines Quedlinburger Zeichenlehrers. Im benachbarten Halberstadt lehrte Carl Hasenpflug den 15jährigen die Anfangsgründe der Malerei, bevor Steuerwaldt dann an die Düsseldorfer Kunstakademie zu Carl Friedrich Lessing ging. Doch dann kehrte er heim, lebte seit 1839 als Zeichenlehrer und Maler in seiner Heimatstadt. Der Theater-Effekt, mit dem die Burg Falkenstein gleichsam angestrahlt aufleuchtet, mag er sich aus Düsseldorf abgeguckt haben. Kunstvoll ist auch der Baum vorn in den Goldenen Schnitt des Bildes gesetzt. Er leitet die Bild-Erzählung ein, die über die beiden etwas zu fein gekleideten Wanderer zur Burg führt.
Wandertipp
Ein dichtes Rundwanderwegenetz ermöglicht den Genuss der umgebenden Laubwälder und vieler überraschender Aussichten, ob zur alten Burg Falkenstein, nach Meisdorf oder um den Buchenberg. Auch einen Stempel der Harzer Wandernadel kann man sich auf dem Falkenstein holen.
Weitere Informationen zum Malerblick gibt es hier.
Über den Künstler
Wilhelm Steuerwaldt (1815-1875) gehört zu Harzmalern von hier. Über 150 Gemälde und Zeichnungen mit Harzmotiven sind überliefert, doch viele leider nur noch als Fotografie – wohl weil er nicht für große Ausstellungen und Museen, sondern eher für private Auftraggeber malte. So ging mehr verloren. Er war der Sohn eines Quedlinburger Zeichenlehrers. Im benachbarten Halberstadt lehrte Carl Hasenpflug den 15jährigen die Anfangsgründe der Malerei, bevor Steuerwaldt dann an die Düsseldorfer Kunstakademie zu Carl Friedrich Lessing ging. Doch dann kehrte er heim, lebte seit 1839 als Zeichenlehrer und Maler in seiner Heimatstadt. Der Theater-Effekt, mit dem die Burg Falkenstein gleichsam angestrahlt aufleuchtet, mag er sich aus Düsseldorf abgeguckt haben. Kunstvoll ist auch der Baum vorn in den Goldenen Schnitt des Bildes gesetzt. Er leitet die Bild-Erzählung ein, die über die beiden etwas zu fein gekleideten Wanderer zur Burg führt.
Wandertipp
Ein dichtes Rundwanderwegenetz ermöglicht den Genuss der umgebenden Laubwälder und vieler überraschender Aussichten, ob zur alten Burg Falkenstein, nach Meisdorf oder um den Buchenberg. Auch einen Stempel der Harzer Wandernadel kann man sich auf dem Falkenstein holen.
Weitere Informationen zum Malerblick gibt es hier.
Autor:in
Harzer Tourismusverband e.V.
Marktstraße 45D-38640 GoslarOrganisation
Harzer Tourismusverband e.V.




