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Paul: Das ist ja eine schöne Holzstatue. Sieht ja toll aus.
Anni:
Finde ich auch. Das ist Frau Holle. Die Sage um sie steht auf der Hinweistafel, aber dieser magische Ort soll dazu anregen, sich mal genauer mit den Sagen und Mythen rund um das Wasser und die Wälder des Harzes auseinanderzusetzen.
Paul: Harzer Sagen sind uns bisher ja auch schon begegnet. Fällt dir spontan noch eine ein?
Anni: Ja, ich mag die Sage vom Hübichenstein in Bad Grund total gerne. Ein Bergmann lag krank in seiner Hütte und konnte Frau und die sieben Kinder nicht versorgen. Die Frau beschloss daraufhin Tannzapfen zu sammeln und zu verkaufen. Im Wald verließ sie aber der Mut und sie fing bitterlich an zu weinen. Als sie aufblickte, stand ein altes Männlein mit grauem Bart vor ihr, dem sie auf Nachfrage von ihren Sorgen erzählte.
Paul: Oh, und was passierte dann?
Anni: Er riet ihr zum Hübichenstein zu gehen, da sie dort schöne Tannäpfel finden würde. Er behielt recht und die Tannzapfen flogen ihr direkt bis in die Kiepe. Zuhause stellte sie fest, dass alle Tannzapfen pures Silber geworden sind. Sie musste auf den Zwergenkönig Hübich gestoßen sein. Voll Freude machte sie sich auf den Weg zum Hübichenstein, um ihm zu danken. Er freute sich sehr darüber und gab ihr ein paar Kräuter für einen Tee mit. Durch diesen Trank wurde der Bergmann geheilt. Aus Dankbarkeit ließ die Familie die Kirche in Bad Grund bauen und vergaß den Zwergenkönig nie.
Paul: Das ist ja wirklich eine schöne Sage.
Anni: Allerdings! Das ist wirklich meine Lieblingssage aus dem Harz.


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