Anni: Das scheint ja wieder eine Erlebnisinsel zu sein. Wir können direkt Platz nehmen.
Paul: Können wir machen. Diese Thröne sind um eine Quelle der Bode angeordnet. Wusstest du, dass die Bode, also der Fluss, der auch dem Bodetal seinen Namen gibt, über die Elbe in die Nordsee und von dort aus in den Atlantik fließt?
Anni: Nein, das wusste ich noch nicht. Aber stand hier nicht auch mal eine Burg?
Paul: Ja, sie ist ja schon seit dem 18. Jahrhundert eine Ruine, steht aber stellvertretend für die Burgen hier im Harz. Davon gibt es ja so einige. Denn bereits im 9. Jahrhundert war der Harz Königsland und wurde direkt vom König bzw. Kaiser verwaltet, der seine Ländereien damals regierte, in dem er von Pfalz zu Pfalz zog. Zur Absicherung dieser Königshöfe, die ringförmig um den Harz lagen, entstanden entlang der Reisewege Burgen.
Anni: Warum sind das so viele?
Paul: Nach dem sich der Herrschaftsschwerpunkt der Kaiser verschob, blieben die vom König eingesetzten Burgherren hier. Sie entwickelten sich zu eigenen Landesherrschaften mit eigenen Residenzen und auch neuen Burganlagen. Deshalb findet man hier allerorten Burgen- und Burgruinen.
Anni: Welche kann man denn heute noch besichtigen?
Paul: Das sind zum Beispiel die Burg und Festung Regenstein, Burg Falkenstein, Burgruine Hohnstein, die Vienenburg, die Konradsburg, die Burgruine Arnstein und noch einige andere.
Anni: Das sind ja etliche. Der Harz hat eine echt lange Geschichte, oder?
Paul: Ja, die ältesten menschlichen Funde in der Harz-Gegend gab es wohl vor unglaublichen 700.000 Jahren.
Anni: Das ist ja wirklich faszinierend.
Paul: Auf jeden Fall. Die Burg und Festung Regenstein ist übrigens die älteste Felsenburg Deutschlands. Sie ist ja in den Sandstein gehauen und soll einer Sage nach im Jahr 479 von Ritter Hatebold aus Veckenstedt errichtet worden sein. Urkundlich wurde sie allerdings erst 1162 vom Grafen von Regenstein erwähnt.
Anni: Sehr beeindruckend! Wandern und Geschichte passen einfach gut zusammen.
Paul: Können wir machen. Diese Thröne sind um eine Quelle der Bode angeordnet. Wusstest du, dass die Bode, also der Fluss, der auch dem Bodetal seinen Namen gibt, über die Elbe in die Nordsee und von dort aus in den Atlantik fließt?
Anni: Nein, das wusste ich noch nicht. Aber stand hier nicht auch mal eine Burg?
Paul: Ja, sie ist ja schon seit dem 18. Jahrhundert eine Ruine, steht aber stellvertretend für die Burgen hier im Harz. Davon gibt es ja so einige. Denn bereits im 9. Jahrhundert war der Harz Königsland und wurde direkt vom König bzw. Kaiser verwaltet, der seine Ländereien damals regierte, in dem er von Pfalz zu Pfalz zog. Zur Absicherung dieser Königshöfe, die ringförmig um den Harz lagen, entstanden entlang der Reisewege Burgen.
Anni: Warum sind das so viele?
Paul: Nach dem sich der Herrschaftsschwerpunkt der Kaiser verschob, blieben die vom König eingesetzten Burgherren hier. Sie entwickelten sich zu eigenen Landesherrschaften mit eigenen Residenzen und auch neuen Burganlagen. Deshalb findet man hier allerorten Burgen- und Burgruinen.
Anni: Welche kann man denn heute noch besichtigen?
Paul: Das sind zum Beispiel die Burg und Festung Regenstein, Burg Falkenstein, Burgruine Hohnstein, die Vienenburg, die Konradsburg, die Burgruine Arnstein und noch einige andere.
Anni: Das sind ja etliche. Der Harz hat eine echt lange Geschichte, oder?
Paul: Ja, die ältesten menschlichen Funde in der Harz-Gegend gab es wohl vor unglaublichen 700.000 Jahren.
Anni: Das ist ja wirklich faszinierend.
Paul: Auf jeden Fall. Die Burg und Festung Regenstein ist übrigens die älteste Felsenburg Deutschlands. Sie ist ja in den Sandstein gehauen und soll einer Sage nach im Jahr 479 von Ritter Hatebold aus Veckenstedt errichtet worden sein. Urkundlich wurde sie allerdings erst 1162 vom Grafen von Regenstein erwähnt.
Anni: Sehr beeindruckend! Wandern und Geschichte passen einfach gut zusammen.
Autor:in
Harzer Tourismusverband e.V.
Marktstraße 45D-38640 GoslarOrganisation
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