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Paul: Weißt du, wo wir hier gerade sind?
Anni: In Altenbrak oder nicht?
Paul:
Das schon, aber wir stehen hier, wo die Nordvariante des Hexen-Stiegs auf die südliche Route trifft. Man kann ja zum einen oberhalb der Rappbodetalsperre an Rübeland vorbei oder südlich davon über Hasselfelde wandern.
Anni: Stimmt. Beide Varianten sind bestimmt sehr schön. Altenbrak sagt mir irgendwas. Gab es hier nicht immer Forellen?
Paul: Genau! Ich war hier auch schon mal als Kind. Die Fischzucht wurde 1981 gegründet und inzwischen werden jährlich 160 Tonnen Forellen im Bode-Wasser produziert. Man kann die hier auch direkt im Restaurant essen oder für Zuhause mitnehmen. Echt typisch Harz eben.
Anni: Typisch Harz?
Paul: Ja, das ist die Harzer Regionalmarke, mit der auch die Forellen der Bodetal-Forellenzucht hier in Altenbrak ausgezeichnet wurden.
Anni: Was verbirgt sich dahinter?
Paul: Das Label „Typisch Harz“ wird Produkten verliehen, die im Harz hergestellt und vorwiegend aus Harzer Rohstoffen produziert werden. Die Produkte sollen art- und umweltgerecht erzeugt werden. Daher sind es meist Familienbetriebe, die diese ausgezeichneten Produkte im kleinen Rahmen erzeugen.
Anni: Das finde ich klasse – insbesondere im Sinne der Nachhaltigkeit. Was gehören doch noch für Produkte dazu?
Paul: Ganz unterschiedliche: Von Honig, über Liköre und Bier, Wurst- und Backwaren, Obst bis hin zu Holzkohle und Handwerkskunst.
Anni: Also alles Dinge, die sich auch als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen eignen.
Paul: Richtig! Lass uns am Ziel der Wanderung unbedingt noch etwas einkaufen.
Anni: Ja gerne!



Autor:in

Harzer Tourismusverband e.V.
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