Anni: Das ist ja eine lustige Bank. Wo sind wir denn jetzt hier gelandet?
Paul: Hier ist wieder eine Erlebnisinsel. Es geht um die geologischen Besonderheiten hier im Harz, an denen man ja oft einfach nur vorbeiläuft ohne sie wirklich wahrzunehmen. Das Aussehen der Bank soll an zerstückelte Felsen erinnern.
Anni: Ja, das passt. Was gibt es denn hier für geologische Besonderheiten, die man sonst nicht sieht?
Paul: Naja, die wellig verfalteten Schiefer unten erkennt jedes Kind. Sie entstanden aus Ton. Der darüber lagernde harte Quarzit entstand aus einem Sandstein. Tief am Meeresgrund drang in diese Gesteine dann eine heiße Schmelze ein. So entstand der Diabas (Grünstein), den man hier im linken Rahmen sehen kann. Spannend sind auch die Mäander der Bode, also die Flussschleifen.
Anni: Warum das denn?
Paul: Na, normalerweise mäandrieren Flüsse nur im Flachland und schneiden da Flussschleifen in Sedimentschichten. Solche, mehrere Tausend Meter mächtigen Sedimentschichten überdeckten den Harz zu Zeiten als die Bode sich ihren Weg suchte.
Anni: Okay, das ist wirklich kurios…
Paul: Auf jeden Fall. Es zeigt also, dass die Mäander der Bode viel älter sein müssen als das heute tief eingeschnittene Tal. Erst vor etwa 75 Mio. Jahren hob sich die Harzscholle ganz langsam empor. Die Bode behielt dabei ihren ursprünglichen Verlauf bei und schnitt sich tief in viel älteres Gestein ein. Je härter dieses Gestein ist, umso steiler ragen die Felsen entlang der Ufer auf.
Anni: Das ist faszinierend. Woher weißt du das denn schon wieder?
Paul: [lacht] Vom UNESCO-Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, bei dem man sich umfassend informieren kann. Du weißt ja, dass ich mich eh für Geologie interessiere.
Anni: Das stimmt. Und so lerne auch ich immer was dazu…
Paul: Hier ist wieder eine Erlebnisinsel. Es geht um die geologischen Besonderheiten hier im Harz, an denen man ja oft einfach nur vorbeiläuft ohne sie wirklich wahrzunehmen. Das Aussehen der Bank soll an zerstückelte Felsen erinnern.
Anni: Ja, das passt. Was gibt es denn hier für geologische Besonderheiten, die man sonst nicht sieht?
Paul: Naja, die wellig verfalteten Schiefer unten erkennt jedes Kind. Sie entstanden aus Ton. Der darüber lagernde harte Quarzit entstand aus einem Sandstein. Tief am Meeresgrund drang in diese Gesteine dann eine heiße Schmelze ein. So entstand der Diabas (Grünstein), den man hier im linken Rahmen sehen kann. Spannend sind auch die Mäander der Bode, also die Flussschleifen.
Anni: Warum das denn?
Paul: Na, normalerweise mäandrieren Flüsse nur im Flachland und schneiden da Flussschleifen in Sedimentschichten. Solche, mehrere Tausend Meter mächtigen Sedimentschichten überdeckten den Harz zu Zeiten als die Bode sich ihren Weg suchte.
Anni: Okay, das ist wirklich kurios…
Paul: Auf jeden Fall. Es zeigt also, dass die Mäander der Bode viel älter sein müssen als das heute tief eingeschnittene Tal. Erst vor etwa 75 Mio. Jahren hob sich die Harzscholle ganz langsam empor. Die Bode behielt dabei ihren ursprünglichen Verlauf bei und schnitt sich tief in viel älteres Gestein ein. Je härter dieses Gestein ist, umso steiler ragen die Felsen entlang der Ufer auf.
Anni: Das ist faszinierend. Woher weißt du das denn schon wieder?
Paul: [lacht] Vom UNESCO-Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, bei dem man sich umfassend informieren kann. Du weißt ja, dass ich mich eh für Geologie interessiere.
Anni: Das stimmt. Und so lerne auch ich immer was dazu…
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Harzer Tourismusverband e.V.
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