Paul: Guck dir mal diese schöne Aussicht hier vom Pavillon an. Das ist doch Rübeland im Tal, oder?
Anni: Ja, stimmt. Wusstest du, dass der Hohe Kleef, abgeleitet von hoher Klippe, auf dem wir uns gerade befinden, aus devonischem Riffkalkgestein besteht? Der Aussichtspavillon wurde schon zum Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet.
Paul: Das wusste ich nicht. Spannend!
Anni: Auf jeden Fall. Seit dem 12. Jahrhundert wurde hier Marmor abgebaut. Es ist ein roteisengefärbter, fossilreicher Kalkstein des Mitteldevons. Er wurde u.a. für kleinstückige Dekorationselemente im Berliner Dom verwendet.
Generell gibt es sehr viele Steinbrüche hier im Harz, die auch zum Teil heute noch aktiv sind.
Paul: Wird hier in Rübeland auch noch etwas abgebaut?
Anni: Ja, die Fels-Werke bauen hier jährlich 600.000 Tonnen Kalk ab.
Paul: Das hat aber nichts mit den Höhlen hier zu tun, oder?
Anni: Irgendwie schon. Wenn Regenwasser in den Boden sickert, nimmt es auf dem Weg Kohlendioxid auf. So wird es leicht säurehaltig und zersetzt das Kalkgestein in den darunter liegenden Schichten. Es entstehen Hohlräume. In diese dringt weiter Wasser ein und tropft von der Decke. Diese Tropfen transportieren Kalk. Verdunstet das Wasser daraufhin bleibt eine Kalkschicht übrig. Über einen sehr langen Zeitraum entstehen so Tropfsteine.
Paul: Was Du alles weißt.
Anni: Ich weiß noch mehr: Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen – also die Hermannshöhle und die Baumannshöhle unten im Ort -gehören zu den ältesten und bekanntesten Schauhöhlen Deutschlands. Organisierte Führungen in der Baummannshöhle gibt es schon seit über 370 Jahren.
Paul: Gibt’s noch mehr Höhlen im Harz?
Anni: Ja, einige und allesamt sehr geheimnisvoll. Auch die Hermannshöhle hier birgt noch ein Geheimnis.
Paul: Was denn?
Anni: Im See untertage leben Deutschlands einzige Grottenolme.
Paul: Was sind denn bitteschön Grottenolme?
Anni: Grottenolme zählen zur Gattung der Schwanzlurche. Sie haben Ähnlichkeit mit einem Aal, sind 25-30cm lang und haben einen seitlich plattgedrückten Schwanz. Da sie in vollkommener Dunkelheit leben, ist nicht sehr viel bekannt über diese Lurche. Was jedoch rausgefunden werden konnte, ist, dass sie ganze 12 Jahre lang auf eine Nahrungsaufnahme verzichten können.
Paul: Bitte was? Das käme bei mir ja nun gar nicht infrage. Könntest du mir mal mein Brot aus dem Rucksack geben?
Anni: [lacht] Du spinnst!
Anni: Ja, stimmt. Wusstest du, dass der Hohe Kleef, abgeleitet von hoher Klippe, auf dem wir uns gerade befinden, aus devonischem Riffkalkgestein besteht? Der Aussichtspavillon wurde schon zum Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet.
Paul: Das wusste ich nicht. Spannend!
Anni: Auf jeden Fall. Seit dem 12. Jahrhundert wurde hier Marmor abgebaut. Es ist ein roteisengefärbter, fossilreicher Kalkstein des Mitteldevons. Er wurde u.a. für kleinstückige Dekorationselemente im Berliner Dom verwendet.
Generell gibt es sehr viele Steinbrüche hier im Harz, die auch zum Teil heute noch aktiv sind.
Paul: Wird hier in Rübeland auch noch etwas abgebaut?
Anni: Ja, die Fels-Werke bauen hier jährlich 600.000 Tonnen Kalk ab.
Paul: Das hat aber nichts mit den Höhlen hier zu tun, oder?
Anni: Irgendwie schon. Wenn Regenwasser in den Boden sickert, nimmt es auf dem Weg Kohlendioxid auf. So wird es leicht säurehaltig und zersetzt das Kalkgestein in den darunter liegenden Schichten. Es entstehen Hohlräume. In diese dringt weiter Wasser ein und tropft von der Decke. Diese Tropfen transportieren Kalk. Verdunstet das Wasser daraufhin bleibt eine Kalkschicht übrig. Über einen sehr langen Zeitraum entstehen so Tropfsteine.
Paul: Was Du alles weißt.
Anni: Ich weiß noch mehr: Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen – also die Hermannshöhle und die Baumannshöhle unten im Ort -gehören zu den ältesten und bekanntesten Schauhöhlen Deutschlands. Organisierte Führungen in der Baummannshöhle gibt es schon seit über 370 Jahren.
Paul: Gibt’s noch mehr Höhlen im Harz?
Anni: Ja, einige und allesamt sehr geheimnisvoll. Auch die Hermannshöhle hier birgt noch ein Geheimnis.
Paul: Was denn?
Anni: Im See untertage leben Deutschlands einzige Grottenolme.
Paul: Was sind denn bitteschön Grottenolme?
Anni: Grottenolme zählen zur Gattung der Schwanzlurche. Sie haben Ähnlichkeit mit einem Aal, sind 25-30cm lang und haben einen seitlich plattgedrückten Schwanz. Da sie in vollkommener Dunkelheit leben, ist nicht sehr viel bekannt über diese Lurche. Was jedoch rausgefunden werden konnte, ist, dass sie ganze 12 Jahre lang auf eine Nahrungsaufnahme verzichten können.
Paul: Bitte was? Das käme bei mir ja nun gar nicht infrage. Könntest du mir mal mein Brot aus dem Rucksack geben?
Anni: [lacht] Du spinnst!
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Harzer Tourismusverband e.V.
Marktstraße 45D-38640 GoslarOrganisation
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